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Was ist Formaldehyd und welche Auswirkungen hat es auf Keratin-Haarbehandlungen?
Wenn Sie gerne Haarglättungsbehandlungen durchführen lassen, ist Ihnen der Name Formaldehyd wahrscheinlich ein Begriff. Aber wissen Sie, was Formaldehyd ist und warum es in manchen Keratinbehandlungen verwendet wird? Und vor allem: Kennen Sie den Unterschied zwischen Keratinbehandlungen mit und ohne Formaldehyd? In diesem Artikel erklären wir Ihnen alles, was Sie wissen müssen, um eine fundierte Entscheidung für die beste Behandlung zu treffen.
Was ist Formaldehyd?
Formaldehyd ist ein farbloses Gas mit einem stechenden, stechenden Geruch. Es findet in vielen Industriezweigen Verwendung, unter anderem bei der Herstellung von Harzen, Kunststoffen, Textilien und Papierprodukten sowie bei der Konservierung biologischer Präparate. Auch in einigen Haarbehandlungen wird Formaldehyd eingesetzt, um das Keratin im Haar zu binden und es dadurch geschmeidiger und leichter kämmbar zu machen.
Warum wird Formaldehyd bei Keratin-Haarbehandlungen verwendet?
Die Verwendung von Formaldehyd in Keratin-Haarbehandlungen wurde ursprünglich unter dem Namen Brazilian Blowout populär und als Methode zur vollständigen Glättung von lockigem und krausem Haar angepriesen. Formaldehyd ist in diesem Punkt wirksam, da es die Haarstruktur chemisch verändert, indem es die Bindungen zwischen den Keratinmolekülen im Haarschaft aufbricht und neu bildet. Das Ergebnis ist glatteres, glänzenderes und leichter kämmbares Haar. Allerdings stellte es auch ein ernsthaftes Gesundheitsrisiko für alle dar, die es anwendeten oder ihm ausgesetzt waren, einschließlich Friseure.
Formaldehydfreie Keratinbehandlungen
Angesichts der wachsenden Besorgnis über die Gesundheitsrisiken von Formaldehyd begannen viele Hersteller von Haarprodukten, Alternativen zu formaldehydhaltigen Keratinbehandlungen zu entwickeln. Formaldehydfreie Behandlungen binden das Keratin im Haar mithilfe anderer Chemikalien wie Glyoxylsäure oder Cystein. Diese alternativen Chemikalien wirken ähnlich wie Formaldehyd, jedoch ohne die damit verbundenen Risiken.
Die Wahl zwischen formaldehydhaltigen und formaldehydfreien Keratinbehandlungen
Wenn Sie eine Keratinbehandlung in Erwägung ziehen, ist es wichtig zu wissen, dass es formaldehydfreie Alternativen gibt. Wir empfehlen Ihnen, eine formaldehydfreie Behandlung zu wählen – nicht nur zu Ihrem eigenen Schutz, sondern auch zum Schutz Ihres Friseurs. Formaldehyd kann beim Erhitzen freigesetzt werden und stellt somit ein erhebliches Gesundheitsrisiko für alle Anwesenden im Salon dar. Formaldehydfreie Behandlungen sind daher die sicherere und verantwortungsvollere Wahl.
Was Sie von einer formaldehydfreien Keratin-Haarbehandlung erwarten können
Wie formaldehydhaltige Behandlungen zielen auch formaldehydfreie Keratinbehandlungen darauf ab, das Haar glatter, glänzender und leichter kämmbar zu machen. Sie wirken, indem sie das Keratin im Haar binden, Frizz reduzieren und das Haar geschmeidiger machen. Lockiges oder krauses Haar wird dadurch jedoch nicht vollständig geglättet. Vielmehr geht es darum, ein natürlicheres und leichter kämmbares Aussehen zu erzielen. Die Wirkung einer formaldehydfreien Keratinbehandlung hält mehrere Wochen an, danach muss die Behandlung wiederholt werden.
Abschluss
Die Wahl einer Haarglättungsbehandlung ist eine wichtige Entscheidung. Es ist daher entscheidend, die wesentlichen Unterschiede zwischen formaldehydhaltigen und formaldehydfreien Keratinbehandlungen zu kennen. Mit einer formaldehydfreien Behandlung erzielen Sie dasselbe geschmeidige und leicht kämmbare Haar, ohne sich oder andere zu gefährden. Sprechen Sie bei Ihrer Entscheidung unbedingt mit Ihrem Friseur und fragen Sie nach weiteren Informationen zu den verwendeten Produkten.
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